Konvekta-C.H.Schmitt-Stiftung

Konvekta-C.H. Schmitt-Stiftung

Im Zentrum Deutschlands befindet sich die alte und vielfältige Kulturlandschaft der Schwalm: Am mittleren Lauf des Flusses beheimatet, der ihr auch seinen Namen gab, erstreckt sich die nordhessische Region zwischen Knüllgebirge, Vogelsberg und Kellerwald. Sie umschließt rund 25 Dörfer und die Städte Ziegenhain und Treysa, die gemeinsam mit weiteren eingemeindeten Bereichen die gleichnamige Stadt Schwalmstadt bilden.

Die Gegend ist ein traditionsreiches, in sich geschlossenes und landwirtschaftlich geprägtes Siedlungsgebiet am Rande alter Handelsstraßen. Ungeachtet seiner wirtschaftlichen Randlage und auf den ersten Blick ohne die nötigen politisch-kulturellen Voraussetzungen, verfügt die Region über ein reiches Erbe und einen großen Fundus kultureller Zeugnisse.

Seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts ist ein zunehmender Verlust der Schwälmer Tradition zu beklagen. Die typische, reich gestaltete Tracht etwa wird nur noch ganz vereinzelt von meist älteren Frauen getragen; die Männertracht ist schon längst aus dem Straßenbild verschwunden.

Die Konvekta-C.H. Schmitt Stiftung hat sich einen in der Landesfassung festgeschriebenen öffentlichen Auftrag zu Eigen gemacht: das Wissen um die Traditionen und die kulturelle Identität der Schwalm aus Verantwortung für diese Region zu bewahren.
Die Stiftung wurde am 2. März 2004 als Stiftung bürgerlichen Rechts anerkannt - Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Hintergrund:

Carl Heinrich Schmitt wurde im Stiftungshaus - Muhlystraße 5 - im Jahre 1931 geboren. Mit seiner Stiftung möchte er zum Erhalt dieses geschichtsträchtigen Gebäudes beitragen. Die lange Verbundenheit mit der Region und die Liebe zur Schwalm sind der Antrieb für das bürgerschaftliche Engagement des Stifters und münden 2004 in die Gründung der Konvekta-C.H. Schmitt Stiftung.